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Einfache Sprache
Hier auf diesem vierseitigen Bauernhof findet man alles, was zum autarken Leben und Wirtschaften nötig war. Vom Hoftor aus schaut man auf ein typisches Rottaler Bauernhaus. Erbaut um die Mitte des 18. Jahrhunderts erfuhr es später einige Erneuerungen. Die Ausstattung hier im Museum entspricht den 1920er bis 1930er Jahren. Unter dem Dach des Hauses befinden sich die Wohnräume und ein Roßstall. Links neben dem Bauernhaus sieht man einen großen Stadel. An ihm fallen die reich bemalten Tore zu seinen zwei befahrbaren Tennen auf. Gegenüber liegen ein Getreidekasten und ein angebauter Wagenschupfen. In einer Werkstatt konnten bei Bedarf Geräte repariert werden. In dem sogenannten Notstand vor dem Schupfen konnte man ein Pferd zum Behufen einstellen oder eine Kuh zur Klauenpflege. Das langgestreckte Stallgebäude an der vierten Hofseite ist in einen Schweinestall und einen Kuhstall aufgeteilt. Die Schweine haben direkten Zugang zur rückseitigen Sauweide. Der Stallmist kommt auf kurzem Weg auf den Misthaufen inmitten des Hofs. Zwischen Stall und Stadel führt ein kleines Tor hinaus zum Hühnerstall. Auch ein großer Bauerngarten liegt außerhalb des Vierseithofs, in sonniger Südlage. Zum Hof gehört außerdem eine eigene Wasserversorgung. Das Windrad dieser Brunnenanlage ragt hinter Stadel und Wohnhaus hervor.