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Bis an die Donau reichen die Ausläufer des Bayerischen Waldes. Ihre steilen Südhänge bieten beste Bedingungen für den Weinbau. Das wussten vermutlich schon die Römer, denn vieles deutet darauf hin, dass sie hier die ersten Reben pflanzten. Heute gehört das Weinbaugebiet zu den kleinsten in Deutschland. Genau genommen ist es das Kleinste in Bayern. Auf vier Hektar bewirtschaften etwa 20 Winzer die steilen Hänge und erhalten so eine jahrhundertealte Tradition aufrecht. Verkauft wird der Wein unter dem Namen ‚Regensburger Landwein‘. Über die Geschichte des Weinbaus informiert das Baierweinmuseum in Bach an der Donau. Es ist in einem historischen Presshaus aus dem 14. Jahrhundert untergebracht und dokumentiert den Weinbau von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Neben verschiedenen Werkzeugen ist eine Baumpresse aus dem Jahr 1615 zu sehen. Sie zählt zu den ältesten Weinpressen in Deutschland. Gleich daneben führt ein Weinlehrpfad durch die Weinhänge. Er verrät allerlei Wissenswertes über die Kunst des Weinbaus und die wichtigsten Rot- und Weißweinsorten der Region. Er ist das ganze Jahr über zugänglich. Das Museum hat von Mai bis Oktober jeden Sonntagnachmittag von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Natürlich kann man den Wein aus der Region auch bei einem regionalen Winzer kaufen oder in einer der nahegelegenen Weinstuben verkosten. Wanderer und Radfahrer können den Museums-Besuch gut mit einem Ausflug verbinden, denn der Donau-Radweg und auch der Donaupanoramaweg führen fast direkt daran vorbei.