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Einfache Sprache
An dieser Taststation erfahren Sie etwas über die Propstei rund um die Pfarrkirche. Sie war ein kirchlicher Besitz neben der Deggendorfer Altstadt. Sie stehen vor einer Tafel, die 60 cm breit und 60 cm tief ist. Sie hat zwei Bereiche: Im linken Bereich gibt es oben eine Materialprobe und darunter die Legende. Ganz unten ist ein Größenvergleich zu ertasten. Im rechten Bereich können Sie das Modell eines romanischen Kunstwerks ertasten. Darunter sind die dargestellten Personen erklärt. Das originale Kunstwerk ist aus Donaukalkstein von einem Steinbildhauer hergestellt worden. Es war einst über dem Eingangsportal der Deggendorfer Stadtpfarrkirche angebracht. Diesen Giebel nennt man Tympanon. Das Tympanon stammt aber nicht vom heutigen Bau der Pfarrkirche, sondern von einem Vorgängerbau. Damals hatten Klosterfrauen aus Niedermünster bei Regensburg das Gebiet um die Pfarrkirche in ihrem Besitz. Das war die Propstei. In einer Urkunde von 1002 wird der Besitz der Klosterfrauen verzeichnet. Dort ist der Name „Deggindorf“ zum ersten Mal schriftlich genannt. Neben der Propstei hat sich das bürgerliche Deggendorf entwickelt. Erst 1810 ist die Propstei zur Stadt Deggendorf gekommen. Auf der rechten Seite unten können Sie ertasten, was auf dem Tympanon dargestellt ist. In der Mitte ist Maria mit dem Jesuskind. Sie hält es auf dem Arm und sitzt auf einem Esel. Josef führt den Esel. Zu den Füßen von Maria kniet eine kleine Figur, die Maria den Steigbügel hält. Diese Darstellung nennt man die „Flucht nach Ägypten“. Die Heilige Familie mit dem neugeborenen Jesus flieht vor König Herodes. Er ließ alle neugeborenen Jungen ermorden. An der Station 11 erfahren Sie etwas über die Deggendorfer Altstadt. Gehen Sie vom letzten Aufmerksamkeitsfeld aus rechts zum 2. Aufmerksamkeitsfeld.