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Einfache Sprache
Dieser in Erdfarben gehaltene Raum mit einfachen Muschelornamenten leitet von der Welt der Nereiden und Nymphen über zur Schlossterrasse. Eine mit Rinden verkleidete Tür führt an der Rückwand in die Eisgrotte. Die Längswände gliedern Sockel beziehungsweise Nischen für Figuren. Auch in den Nischen am Ostpfeiler und im Durchgang zur Terrasse befanden sich ehemals Skulpturen, von denen sich die Figur des Pan erhalten hat, die dem Raum seinen Namen gab. In der antiken Mythologie ist dieser Gott des Waldes und der Natur ein Mischwesen mit dem Oberkörper eines Menschen und dem Unterkörper eines Widders oder Ziegenbocks. Diese Figur ist in Lindenholz geschnitzt und bronzefarben gefasst. Die vier Relieftondi aus Stuck bilden einen Zyklus der Jahreszeiten und Elemente. Sie entstammen der Renovierungsmaßnahme unter Karl Theodor, ebenso wie das hölzerne Parkett. Dieser Boden und die Rindenverkleidung verbessern die Akustik des Raums, denn hier dürften bei höfischen Festen die Musiker platziert gewesen sein.