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Einfache Sprache
Johannes Brahms wurde 1833 in Hamburg geboren. Sein Vater war Berufsmusiker und unterrichtete seinen Sohn schon früh in Geige. Mit sieben Jahren bekam Johannes erstmals Klavierunterricht und wurde bei seinen Auftritten schon bald als „Wunderkind“ gefeiert. Besonders wichtig wurde für Johannes Brahms die Freundschaft zu Robert Schumann und dessen Frau. Er lernte beide 1853 auf seiner ersten Konzertreise nach Düsseldorf kennen. Robert Schumann förderte Brahms und äußerte sich lobend über ihn. Die positive Kritik bewirkte, dass Brahms weitere Werke veröffentlichen konnte und dadurch immer bekannter wurde. Nachdem Robert Schumann 1854 in eine Nervenheilanstalt eingeliefert wurde, mietete sich Brahms mehr als zwei Jahre im Hause Schumann ein und unterstützte Clara. Während dieser Zeit entstand auch ein Großteil seiner frühen Werke. Nach dem Tod Robert Schumanns ging Brahms nach Detmold und Hamburg. 1862 zog er nach Wien und lebte dort bis zu seinem Tod 1897. Brahms wurde als Pianist, Dirigent und Komponist gefeiert und unternahm ausgedehnte Konzertreisen. Er komponierte Sinfonien, Kammermusikwerke, Lieder und Klaviermusik. Berühmt sind etwa seine "Ungarischen Tänze" und das Schlaflied „Guten Abend, gute Nacht“.