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Einfache Sprache
An dieser Taststation erfahren Sie etwas über gefährliche Zeiten in Deggendorf. Sie stehen vor einer Tafel, die 60 cm breit und 40 cm tief ist. Auf der rechten Seite der Tafel finden Sie ein Reliefmodell von der sogenannten Hussitensäule. Links daneben ist eine Übersicht mit den Personen der Darstellung und ganz links die Legende und der Maßstab dazu. Von der Hussitensäule gibt es nur noch diesen quaderförmigen Bildstock. Wahrscheinlich war er ursprünglich auf einer Säule. Wer waren die Hussiten und warum wurde die Säule errichtet? Um 1430 hat es in Deggendorf eine große Angst vor einem Überfall der Hussiten aus Böhmen gegeben. Der Name kommt vom tschechischen Reformator Jan Hus. Er war gegen Missstände in der katholischen Kirche. Viele Orte im Bayerischen Wald wurden von den Hussiten überfallen und zerstört. Die Hussitensäule ist 1465 außerhalb der Altstadt in der Stadt-Au aufgestellt worden. Angeblich sind die Hussiten bis an diese Stelle in die Vorstadt von Deggendorf eingedrungen. Die Legende berichtet, dass sie aber von einer Gnad-Monstranz mit wundertätigen Hostien abgewehrt wurden. Der Pfarrer hat sie ihnen entgegen gehalten. Es ist historisch belegt, dass die Hussiten nie bis Deggendorf gekommen sind. Aber die Angst vor einem Überfall hat wahrscheinlich zur Entstehung der Legende geführt. Schließlich hat man sogar einen Bildstock zur Erinnerung an die erfundene Geschichte aufgestellt. Verlassen Sie nun den Raum über die Altstadt Deggendorfs und gehen Sie über den Flur zum Raum mit dem Thema „Fluss“. An der 13. Station erfahren Sie etwas über die frühe Besiedlung im Landkreis Deggendorf. Gehen Sie vom letzten Aufmerksamkeitsfeld aus links zum nächsten Aufmerksamkeitsfeld. Von dort geradeaus bis zum nächsten Aufmerksamkeitsfeld. Von dort links bis zum nächsten Aufmerksamkeitsfeld.