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An dieser Station erfahren Sie etwas • über den Schiffsbau und die Reederei Wallner. Sie stehen vor einem Sockel, auf dem eine Schiffsschraube montiert ist. Sie dürfen dieses Originalobjekt ertasten. Diese Schiffsschraube ist aus Metall gegossen und hat drei Flügel. Damit wurden große Schiffe angetrieben. Das Museum hat das Objekt aus dem Nachlass der Reederei Wallner bekommen. Sie war ein Schifffahrtsunternehmen, das Transporte auf der Donau mit eigenen Schiffen gemacht hat. Zum Teil haben sie ihre Schiffe selbst gebaut oder in der benachbarten Deggendorfer Werft bauen lassen. Alle Schiffe hatten die Namen von Familienmitgliedern wie z.B. Irmgard Wallner. Gegründet hat die Reederei Josef Wallner, der 1894 in Deggendorf geboren wurde. 1923 hat er mit einer Kies-Baggerei an der Donau begonnen. Daraus hat sich die größte Flussreederei an der bayerischen Donau entwickelt. Die Schiffe der Deggendorfer Reederei Wallner sind bis zum Schwarzen Meer gefahren. Im Zweiten Weltkrieg hat das Schifffahrtsunternehmen vom kriegswichtigen Öltransport aus Rumänien profitiert. Nach dem Krieg war die Schifffahrt durch den eisernen Vorhang sehr behindert. Josef Wallner ist 1952 gestorben. Auch sein Sohn Julius ist früh verstorben. 1971 hat sich die Firma Wallner aus der Donauschifffahrt zurückgezogen. An der 15. Station können Sie Interviews von Zeitzeugen zum Thema Fluss auswählen. Gehen Sie vom letzten Aufmerksamkeitsfeld aus rechts zum 2. Aufmerksamkeitsfeld.