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Diese imposante Hofanlage mit dem Namen Lehnerhof wurde aus der Hallertau – aus einem Dorf zwischen Landshut und Kelheim – nach Massing übertragen. Das Museum präsentiert den Lehnerhof mit einem authentischen Umfeld aus Obst-, Gemüse- und Schmuckgarten, Holzlager und Hopfengarten. Der Stadel und die geräumige Maschinenhalle sind die größten Gebäude am Hof, was auf eine ertragreiche Landwirtschaft hinweist. Das Wohnhaus, vor dem Sie stehen, ist vergleichsweise klein, bot aber dennoch Platz für eine vierköpfige Bauernfamilie. Als 1964 der letzte Bauer starb, übernahm seine Tochter den Hof. Jener Zustand der 1960er Jahre wird im Museum dargestellt. So ist zu erklären, dass in der über 150 Jahre alten Bauernstube eine Kühltruhe steht. Und in der kleinen Küche nebenan schon auf einem Gasherd gekocht wurde. In der ehemaligen Elternschlafkammer im Erdgeschoss hat das Museum früheren Wanddekor freigelegt und dazu eine Ausstellung installiert. Die Landwirtschaft am Lehnerhof stand auf drei Füßen: Hopfenanbau, Milchwirtschaft und Schweinemast. Im Wohn-Stall-Haus war ein Rinderstall untergebracht. Daneben befand sich ehemals der Pferdestall. Er wurde 1952 zu einem zusätzlichen Schweinestall umgewidmet, denn der angeschaffte Traktor hatte das Pferdefuhrwerk ersetzt.