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Einfache Sprache
Heine stammte aus einer jüdischen Kaufmannsfamilie und wurde 1793 in Düsseldorf geboren. Nach Beendigung seiner Schulzeit erlernte Heinrich bei seinem Onkel Salomon den Beruf des Bankkaufmannes. Salomon richtete ihm im Anschluss ein eigenes Tuchgeschäft ein, mit dem Heine aber bereits nach einem Jahr Konkurs anmeldete. Daraufhin schrieb Harry sich 1819 an der juristischen Fakultät in Bonn ein und setzte sein Studium später in Göttingen und Berlin fort. Sein Onkel unterstützte ihn dabei finanziell. Um seine Anstellungschancen als Jurist zu erhöhen, ließ er sich nach dem bestandenen Examen christlich taufen und nahm die Vornamen Christian Johann Heinrich an. Aber als Jurist hat Heine nie gearbeitet. Stattdessen begann er bereits 1821 seine ersten Gedichte zu veröffentlichen und entschied sich, als freier Schriftsteller zu leben. Heine verfasste neben Gedichten und Reiseberichten auch kritische Schriften, die sich gegen die beherrschende Ordnung im Staat richteten. Heines politische Werke wurden oft zensiert. Das war mit ein Grund, weshalb er 1831 nach Paris zog. Dort verstarb er schließlich 1856 nach langer Krankheit. Viele berühmte Komponisten, wie Franz Schubert und Richard Wagner, haben Heines Texte vertont. Am Bekanntesten ist die Loreley von 1824.