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Einfache Sprache
Wolfgang Amadeus Mozart wurde 1756 als siebtes Kind von Leopold und Anna-Maria in Salzburg geboren. Sein Vater Leopold war Berufsmusiker und arbeitete als Komponist und Geiger für den Erzbischof von Salzburg. Er erkannte das musikalische Talent seiner Kinder früh und wurde deren Manager und Förderer. Mit 3 Jahren bekam Wolfgang Klavierunterricht, mit 4 Jahren Geigenunterricht und mit 5 Jahren trat er das erste Mal öffentlich mit seiner Schwester Nannerl auf. Da die Kinder oft auf Konzertreisen waren, besuchten sie keine Schule, sondern wurden vom Vater unterrichtet. Auf den Reisen musizierten die Kinder vor Fürsten und Königen, einmal sogar vor Kaiserin Maria Theresia. Mit 9 Jahren komponierte Mozart seine erste Oper und schon mit 13 Jahren wurde er vom Erzbischof von Salzburg zum Konzertmeister ernannt. Er war es gewohnt zu reisen, um seine neuen Werke bekannt zu machen. Doch das wollte der Bischof nicht, und daher trennten sich 1777 ihre Wege. Danach begab Mozart sich auf Städtereise, um eine neue Anstellung zu finden. Während eines Aufenthalts in Paris verstarb Mozarts Mutter. Woraufhin er in Salzburg noch einmal seinen Dienst aufnahm, bevor er sich im Alter von 25 Jahren nach Wien aufmachte. Dort lebten reiche, an Musik interessierte Leute und Mozart hoffte, diese als Geldgeber gewinnen zu können. Denn er hatte einen sehr verschwenderischen Lebensstil und immer wieder Geldprobleme. Als freier Künstler unterrichtete er, gab Privatkonzerte und komponierte fleißig, bis er 1791 mit nur 35 Jahren verstarb. Sein wohl berühmtestes Werk ist die „Die Zauberflöte“.