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Einfache Sprache
Hier am Kochhof werden zahlreiche Tiere gehalten, die früher zu jedem Bauernhof gehörten – ebenso wie der Misthaufen. Dort trifft man auf die Hofhühner. Mit großer Vorliebe scharren der Gockel und seine Hennen auf dem Mist nach Fressbarem. Vor dem Stadel wohnen die Stallhasen. Der schön gezimmerte Taubenschlag ist derzeit unbewohnt. Früher kamen auf einem Bauernhof bei besonderen Anlässen Tauben auch auf den Tisch. Eine Attraktion sind die Schweine am Kochhof. Ihre alte Rasse „Schwäbisch-Hällisches Landschwein“ erkennt man am schwarzen Kopf, dem schwarzen Hinterteil und den großen Schlappohren. Jedes Jahr darf hier am Kochhof eine Sau ihre Ferkel bekommen. Ab dem Frühjahr tollen dann bis zu 14 Ferkel auf der Rückseite des Stalls über die Sauweide – während sich ihre Mutter genüsslich in einer Lehmpfütze suhlt. Neben der Sauweide hat es ein Gänsegatter mit einem kleinen Teich. Die Gänse waren eine lebendige Alarmanlage am Bauernhof, weil sie jeden Eindringling mit lauthalsem Geschnatter empfangen. Von den Pferden und Kühen, die zu einem Rottaler Bauernhof gehörten, sind nur die Stallungen zu besichtigen. Die Rosse lebten mit den Bauern unter dem selben Dach. Ihr Stall liegt auf der rechten Seite des Wohnhauses.