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Einfache Sprache
Franz Schubert wurde 1797 in Wien geboren. Bald erkannte der Vater sein musikalisches Talent und lernte ihm schon mit 5 Jahren das Geige spielen. Zudem gab ihm sein Bruder Ignaz Klavierunterricht. Mit elf Jahren wurde er Sängerknabe in der kaiserlichen Hofkapelle. Dort wurde der berühmte Komponist Antonio Salieri sein Lehrer. Während dieser Zeit musste Franz in einem Internat leben und das Gymnasium besuchen. Seine schulischen Leistungen ließen zu wünschen übrig, denn er beschäftigte sich lieber mit seinen Kompositionen. Sein Vater wollte, dass Franz einen „ordentlichen“ Beruf lernt. Deshalb wurde er mit siebzehn Jahren Hilfslehrer an der Schule seines Vaters. Drei Jahre erduldete Schubert die Arbeit als Lehrergehilfe, die er als „Martyrium“ empfand. 1817 überwarft er sich mit seinem Vater und war fortan auf die finanzielle Unterstützung seiner Wiener Freunde angewiesen. Mit diesen fand er sich zu sogenannten „SCHUBERTiaden“ zusammen. Diese Hausmusikabende fanden bei wechselnden Gastgebern statt und boten ihm die Möglichkeit, seine Werke in Wien bekannt zu machen. Schuberts Gesundheit war schon einige Zeit angegriffen, als er im Oktober 1828 an Typhus erkrankte. Er starb mit 31 Jahren, als seine Musik noch nicht sehr populär war. Das hat sich inzwischen geändert: heute zählt Schubert zu den bedeutendsten Komponisten der Romantik. Der sogenannte „Liederfürst“ schrieb neben Symphonien und Chormusik auch über 600 Lieder. Darunter den Zyklus „die Winterreise“, mit Texten von Wilhelm Müller.