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Nur 10 Kilometer östlich von Regensburg erhebt sich hoch über der Donau und dem Ort Donaustauf die Burgruine. Vermutlich befand sich hier schon in der Keltenzeit eine Festung. Im 10. Jahrhundert ließ dann Bischof Tuto von Regensburg an derselben Stelle eine Burg zur Abwehr der Ungarn errichten. In der folgenden Zeit blieb die Burg Eigentum der Bischöfe und wurde als Residenz genutzt. Da auch die bayerischen Herzöge und die freie Reichstadt Regensburg Anspruch auf die strategisch bedeutsame Festung erhoben, war diese immer wieder heiß umkämpft, konnte aber im Besitz der Kirche gehalten werden. Wenn die Regensburger Bischöfe in Geldnot gerieten, verpfändeten sie die Burg sogar. Diese wechselte ab dem vierzehnten Jahrhundert häufig die Besitzer. Darunter waren bedeutende Persönlichkeiten wie Kaiser Karl der Vierte. Im 15. Jahrhundert ging die mächtige Burg dann endgültig in weltlichen Besitz über. 150 Jahre später - während des dreißigjährigen Krieges – wurde sie weitgehend zerstört. Heute gehört die Burgruine dem Markt Donaustauf und ein befestigter Weg führt vom Ort aus hinauf zur Burgruine. Sie kann das ganze Jahr über besichtigt werden und es bietet sich von dort aus ein toller Blick über die Donauebene. Am Fuß des Berges führt der Donaustaufer Burgensteig durch eine wunderschöne Natur von Burganlage zu Burganlage. Markiert ist der Wanderweg mit dem Symbol des Ritters Wonnebold. Wer den Besuch mit einer Schifffahrt verbinden möchte, nimmt von Regensburg aus den Donaudampfer nach Donaustauf.